Brand in Biogasanlage Osterby

Osterby Der Brandschaden in der Biogasanlage in Osterby ist weniger hoch als anfänglich vermutet. Als Thomas Jessen, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und Eigentümer der Osterby Unternehmensgruppe, die unter anderem zwei Biogasanlagen in Osterby betreibt, am Montagmorgen um 02:00 Uhr aus dem Schlaf gerissen wird, traut er seinen Augen nicht. "Feuer, Biogasanlage Mühlenweg Osterby" erscheint auf dem Display des Alarmierungsgerätes der freiwilligen Feuerwehr. Kurze Zeit nach der Alarmierung trifft der Löschzug Nord an der Biogasanlage ein und kann das Feuer auf dem Dach der Anlage innerhalb von kurzer Zeit löschen. "Ich bin froh, dass ein Mitarbeiter so schnell das Feuer entdeckte und die Alarmierungskette in Gang setzen konnte", so Thomas Jessen. "Dank der schnellen Hilfe durch den Löschzug Nord und der Polizei konnte so größerer Schaden verhindert werden, danke dafür".

Nach Auffassung des Geschäftsführers der Osterby Unternehmensgruppe, Oliver de Vries, führte Materialermüdung bei einem der Rührwerksmotoren auf dem Dach des ersten Fermenters dazu, dass sich ein Kabelstrang um den Motor wickelte und sich im Anschluss entzündete. "Die Dämmung, die sonst dafür sorgt, dass es in der Anlage schön warm bleibt, hat beim Brand das Gebäude vor der Hitze des Feuers isoliert", erklärt Oliver de Vries.  Durch die schnelle Wahrnehmung des Feuers durch Mitarbeiter konnte die Brandbekämpfung nach der Alarmierung des Löschzug Nord schnell aufgenommen werden. Dadurch erlitt das Gebäude an sich nur geringen Schaden.  Menschen wurden nicht verletzt und giftige Gase wurden bei diesem Zwischenfall nicht freigesetzt. Bereits am Montag, nachdem die Feuerwehr und Polizei den Unfallort freigaben, konnte mit der Aufarbeitung begonnen werden. "Die Schadenssumme liegt bei etwa 30 000 Euro", vermutet Oliver de Vries. Seit Dienstagabend läuft die Anlage ohne Einschränkungen weiter, da der Schaden zum größten Teil behoben ist.

(Sebastian Goecke)

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