Julia Christiansen ist die neue Kirchspielkoordinatorin

Den ersten Arbeitstag als Kirchspielkoordinatorin hat sich Julia Christiansen doch ein wenig anders vorgestellt. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass sie in Kontakt mit den verschiedensten Menschen im Kirchspiel kommt.  Doch die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus machen es nicht gerade leicht mit den Vereinen, Feuerwehren, Schulen oder der Kirche ins Gespräch zu kommen und viele Veranstaltungen sind bereits abgesagt. "Ich habe mich gefreut, dass bereits am ersten Tag E-Mails in meinem Postfach waren.", so die Kirchspielkoordinatorin mit einem Lächeln.

Konkret soll der neue Arbeitsplatz des Kirchspielkoordinators dazu führen, dass die Kommunikation zwischen den verschiedensten Akteuren untereinander und zum Bürger verbessert wird. Eine Familie, die in einen der Orte zieht, muss ja schließlich das Umfeld erst noch kennenlernen. Welche Vereine gibt es? Welche Veranstaltungen? Der Kirchspielkoordinator kann hier vermitteln und Kontakte herstellen. Ob Jung oder Alt, neu oder einheimisch, dieses Angebot ist an alle gerichtet.

Des Weiteren soll durch den neuen Arbeitsplatz den ehrenamtlich tätigen Bürgern eine organisatorische Hilfe angeboten werden.

Ziel ist es, die Lebensqualität in den Gemeinden zu verbessern. „Der Zusammenhalt der Gemeinden wächst, indem die Menschen miteinander Zeit verbringen und Spaß haben“, so der Bürgermeister aus Osterby, Thomas Jessen. Durch die Hilfe bei der Organisation von Aktivitäten kommt seiner Meinung nach nicht nur den im Ehrenamt tätigen Bürgern zugute, sondern letztendlich werden alle etwas davon haben.

Noch sitzt Julia Christiansen mit im Bürgerwindparkbüro und sucht von dort aus den Kontakt zu den verschiedensten Akteuren in den Gemeinden. Der Umzug ins Bildungshaus soll nach der Fertigstellung durchgeführt werden. Letztendlich wird das ein Ort sein, an dem sich viele Bürger treffen werden.

Text - SHZ Sebastian Goecke

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