Nach aufwendiger Sanierung: Pächter Morten Dittmann eröffnet den Gasthof Medelby

Me­del­by | Es ist so­weit. Nach jah­re­lan­gen Sa­nie­rungs­ar­bei­ten öff­net nun am 2. Ok­to­ber der Gast­hof Me­del­by wie­der sei­ne Tü­ren. Ge­schirr wird sor­tiert, die Ti­sche ge­putzt und die Vor­rä­te ver­staut. Kurz vor der Er­öff­nung lau­fen die letz­ten Ar­bei­ten auf Hoch­tou­ren. Päch­ter Mor­ten Ditt­mann kann da­bei auf ein gut ein­ge­spiel­tes Team zu­rück­grei­fen.

Vor knapp zehn Jah­ren star­te­te Mor­ten Ditt­mann sei­ne Kar­rie­re im Schafflun­der Uts­pann und hat­te zu­letzt die Kü­chen­lei­tung des Land­gast­ho­fes in­ne. Nun ist er in Me­del­by an­ge­kom­men und als Päch­ter jetzt sein ei­ge­ner Chef. „Ich freue mich schon dar­auf, die Gäs­te hier be­grü­ßen zu kön­nen“, so der am­bi­tio­nier­te Koch des Gast­hof Me­del­by. Da­bei kön­nen sich die Gäs­te auf ei­ne gut­bür­ger­li­che Kü­che freu­en. Schnit­zel oder Steak zum Bei­spiel wer­den sich da­bei auf ei­ner Stamm­kar­te wie­der­fin­den, da die­se das gan­ze Jahr über be­stellt wer­den kön­nen. „Sai­so­na­le Spei­sen wird es auch ge­ben, die­se sor­gen für ei­ne schö­ne Ab­wechs­lung im All­ta­g“, ver­deut­licht Mor­ten Ditt­mann.

Wäh­rend am An­fang ein Buf­fet „Rund um die Rü­be“ den Auf­takt gibt, ist die Jah­res­zeit des be­lieb­ten Grün­kohls auch nicht mehr weit ent­fernt. Auch auf den re­gio­na­len Be­zug sei­ner Pro­duk­te möch­te das Team rund um Mor­ten Ditt­mann ach­ten, um so auch ein Zei­chen für die Re­gi­on zu set­zen. Bier­lieb­ha­ber wird es freu­en, zu hö­ren, dass es am Tre­sen in der Gast­stu­be das Flens­bur­ger und Duck­stein Bier vom Fass ge­ben wird.

Ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten für Ver­an­stal­tun­gen
Was Mor­ten Ditt­mann freut, ist, dass sich die Wie­der­er­öff­nung be­reits rum­ge­spro­chen hat, da zahl­rei­che Nach­fra­gen für Ver­an­stal­tun­gen be­reits bei ihm ein­gin­gen. Ob Hoch­zeits­fei­er, Jah­res­haupt­ver­samm­lung oder Weih­nachts­es­sen ei­nes Ver­eins – die Räum­lich­kei­ten der Gast­stät­te kön­nen durch die An­ord­nung der ver­schie­de­nen Räu­me fle­xi­bel ge­nutzt wer­den. So kann zum Bei­spiel das „Ter­ras­sen­zim­mer“ mit sei­nen gro­ßen Fens­ter durch ei­ne fle­xi­ble Trenn­wand den Saal mit Büh­ne bei Be­darf ver­grö­ßern.

Jens Pe­ter Clau­sen ist froh über die Wie­der­er­öff­nung. „Me­del­by be­nö­tigt ei­nen Dorf­krug, ei­ne Gast­stät­te ist wich­tig für das Dorf­le­ben“, so der Ge­mein­de­ver­tre­ter. Vor knapp vier Jah­ren stell­te der da­ma­li­ge Be­sit­zer und Wirt des Gast­ho­fes den Be­trieb aus Al­ters­grün­den ein. Pe­ter Sto­di­an, Dr. An­ne Mar­leen Sto­di­an und Ralf Niel­sen bil­de­ten ei­ne Ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft mit dem Ziel ei­ner Wie­der­er­öff­nung der Gast­stät­te.

Doch von An­fang an war ih­nen klar, dass ei­ne Sa­nie­rung der Gast­stät­te erst er­fol­gen muss­te. „15.000 Eu­ro Heiz­kos­ten im Jahr zei­gen, dass die Däm­mung des Ge­bäu­des nicht auf dem ak­tu­ells­ten Stand war“, ver­deut­licht Ralf Niel­sen. Mit den ver­schie­dens­ten Sa­nie­rungs­maß­nah­men des Ge­bäu­des gab es auch Ver­än­de­run­gen in den Räu­men. Das al­te dun­kle Ka­min­zim­mer zum Bei­spiel wur­de in den licht­durch­flu­te­ten Ter­ras­sen­raum um­ge­wan­delt. Der gro­ße Saal mit Büh­ne ist da­bei nicht zum Op­fer ge­fal­len, son­dern bie­tet wie frü­her, ins­be­son­de­re bei gro­ßen Ver­an­stal­tung, viel Raum für Auf­füh­run­gen oder Vor­trä­ge. Ne­ben den en­ga­gier­ten Ei­gen­tü­mern ist aber auch nicht zu ver­nach­läs­si­gen, dass der Dorf­ent­wick­lungs­plan da­bei half, För­der­gel­der für den Saal zu er­hal­ten.


Sebastian Goecke

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