Ziemlich gute Nachbarn!

Die Gemeinden des Kirchspiels wollen auch in diesem Jahr Projekte zusammen umsetzen und die Lebensqualität verbessern. Neben dem gemeinsamen Bau des Bildungshauses, welches gerade gebaut wird, nimmt das neue Baugebiet in Medelby nördlich des Kuhlackers an Fahrt auf, der Vermarktungsbeginn des ersten Teilabschnittes soll bereits im Frühling dieses Jahres beginnen. 

Viele Gemeinden versuchen gerade jetzt neue Baugebiete zu erschließen, denn die Nachfrage für den Bau neuer Häuser ist groß. Durch die Gründung des Zweckverbandes „Interkommunales Wohnbau- und Gewerbegebiet im Kirchspiel Medelby“ vor einem Jahr schafften sich die beteiligten Gemeinden Weesby, Holt, Medelby, Jardelund und Osterby neue Möglichkeiten. Durch die Zusammenarbeit der Gemeinden kann der zentrale Ort Medelby stärker und schneller wachsen, als es anfänglich vom Landesentwicklungsplan vorgesehen war. Nachdem die öffentliche Auslegung des neuen Baugebietes in Medelby, nördlich des Kuhlackers bereits im vergangenen Jahr startete, gilt es nun nach Auffassung des Zweckverbandsvorsitzenden Thomas Jessen, auf die Stellungnahmen und Einwände von den Trägern öffentlicher Belange, wie zum Beispiel anderer Ämter, abzuwarten.

Einfamilienhäuser für kleine und große Familien, Mehrfamilienhäuser, altersgerechtes Wohnen oder die Möglichkeiten von kleinen Wohneinheiten für Singles oder Ehepartner ohne Kinder. Das Wohnbaugebiet wird groß und beinhaltet die Möglichkeit vieles umzusetzen. Es besticht jedoch durch einen besonderen Charme, denn anders als in anderen Ortsteilen werden die Grundstücke von viel Grün umgeben. So sollen am Ende 2 ha Grünfläche erhalten bleiben und die 92 Wohneinheiten auflockern. Fußwege sollen später zum Schlendern durch das Neubaugebiet einladen und gleichzeitig für einen verkehrssicheren Anschluss aller Altersgruppen an den Ortskern ermöglichen.

Wie hoch der Quadratmeterpreis sein wird, ist noch offen, da die genaue Kalkulation der Grundstückspreise erst kurz vor dem Vermarktungsstart des ersten Teilabschnittes im Frühling durchgeführt wird. Die Unternehmer im Kirchspiel dürften sich ebenfalls aufs neue Jahr freuen, denn auch ein neues Gewerbegebiet befindet sich in der Planung. „Hier ist es jetzt einfach noch zu früh, darüber zu sprechen, der Standort ist noch nicht sicher, wir arbeiten jedoch daran, um in ein paar Monaten etwas präsentieren zu können“, so Thomas Jessen, der Vorsitzende des Zweckverbandes. Auch wenn die nördlichste Gemeinde als Teil des Kirchspieles bei vielen Projekten noch abwartend von außen beobachtet, laden die anderen Bürgermeister den Kollegen aus Böxlund, Michael Brodal, stets ein, um ihn auf den aktuellsten Stand von gemeinsamen Projekten zu halten.

Text - SHZ Sebastian Goecke

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